Leben mit Typ-1-Diabetes im Kindes- und Jugendalter

Typ-1-Diabetes stellt Kinder und Jugendliche sowie ihr Umfeld vor besondere Anforderungen, die den Alltag dauerhaft prägen und weit über die medizinische Behandlung hinausgehen.

Die Erkrankung ist äußerlich nicht sichtbar, begleitet betroffene Kinder jedoch jeden Tag – in der Familie, im Kindergarten, in der Schule, beim Sport und in der Freizeit

Kinderdiabetes ist nicht sichtbar, aber …

Typ-1-Diabetes ist eine komplexe Erkrankung mit weitreichenden Folgen für den Alltag betroffener Kinder und ihrer Familien:

  • Unheilbar
    Typ-1-Diabetes entsteht durch eine Fehlsteuerung des Immunsystems, bei der die insulinproduzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse unwiderruflich zerstört werden. Die Ursache ist bis heute nicht abschließend geklärt.
  • Kann jedes Kind treffen
    Der Ausbruch erfolgt häufig plötzlich und ohne Vorwarnung. Typische Symptome sind starker Durst, häufiger Toilettengang, deutlicher Gewichtsverlust und anhaltende Müdigkeit.
  • Häufig und zunehmend
    Etwa 1 von 600 Kindern lebt mit Typ-1-Diabetes. Es ist die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kindesalter. Die Zahl der Neuerkrankungen steigt seit Jahren.
  • Keine Folge von Lebensstil oder Ernährung
    Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung und nicht mit dem Diabetes Typ 2 zu verwechseln. Eltern tragen keine Schuld am Ausbruch der Erkrankung.
  • Jährlich rund 2.500 Neuerkrankungen in Deutschland
    Täglich werden etwa fünf bis sechs Kinder neu diagnostiziert.
  • Zunehmend bei sehr jungen Kindern
    Der Anteil der Kinder unter fünf Jahren bei Erstdiagnose nimmt kontinuierlich zu.
  • Lebenslange Therapie notwendig
    Ab dem Zeitpunkt der Diagnose muss Insulin mehrmals täglich verabreicht werden – per Injektion oder Insulinpumpe. Grundlage ist die regelmäßige Messung des Blutzuckers.

Diese Fakten machen deutlich: Kinderdiabetes betrifft nicht nur den medizinischen Bereich, sondern den gesamten Alltag eines Kindes und seines Umfelds.

Herausforderungen im Alltag

Da Typ-1-Diabetes nicht sichtbar ist, wird der damit verbundene Aufwand häufig unterschätzt. Kinder sind darauf angewiesen, dass Erwachsene in ihrem Umfeld wissen, worauf es ankommt – sei es in der Familie, in Betreuungseinrichtungen, in der Schule oder im Freizeitbereich.

Neben der medizinischen Versorgung entstehen daher häufig Situationen, in denen zusätzliche Unterstützung notwendig wird.

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Wie die Stiftung Dianiño hilft

Die Stiftung Dianiño unterstützt Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes bundesweit kostenfrei und bedarfsorientiert – ergänzend zur medizinischen Betreuung.

Ein deutschlandweites Netzwerk von mehr als 200 Dianiño Diabetes-Nannies und Nannos arbeitet in enger Abstimmung mit betreuenden Kinderdiabetologinnen und -diabetologen sowie den jeweiligen Diabetes-Teams. Die Unterstützung erfolgt dort, wo Kinder ihren Alltag leben.


Warum diese Unterstützung wichtig ist

Typ-1-Diabetes begleitet Kinder ein Leben lang. Damit sie trotz der Erkrankung sicher und selbstbestimmt am Alltag teilnehmen können, braucht es neben der medizinischen Versorgung verlässliche Unterstützung im sozialen Umfeld.

Hier schließt die Stiftung Dianiño bestehende Lücken.

Helfen Sie mit ♥

  • Seit über 20 Jahren begleitet die Stiftung Dianiño Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes in besonderen Belastungssituationen und trägt dazu bei, ihre Teilhabe und Entwicklung im Alltag zu sichern.
  • Die Stiftung arbeitet mit schlanken Strukturen und niedrigen Verwaltungskosten. Spendengelder werden verantwortungsvoll eingesetzt und fließen gezielt in die Unterstützung der betroffenen Kinder.
  • Der Bedarf an Hilfe nimmt stetig zu. Die steigende Zahl an Hilfsanfragen macht zusätzliche Unterstützung notwendig.

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie, dass diese Arbeit auch künftig verlässlich fortgeführt werden kann.

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