Hilfe bei psychischen Belastungen von Kindern, Jugendlichen, Geschwistern und Eltern
Die seelischen Belastungen, die mit der Diagnose Diabetes Typ 1 einhergehen, können für betroffene Kinder und Jugendliche ebenso wie für ihre Familien eine große Herausforderung darstellen. Kinder erleben Angst, Wut, Traurigkeit oder Überforderung, Eltern fühlen sich verunsichert, erschöpft oder dauerhaft angespannt, und Geschwister sind ebenfalls betroffen. Besonders in der Pubertät können Stimmungs- und Gefühlsschwankungen die Akzeptanz der Erkrankung zusätzlich erschweren und den Umgang mit der Therapie belasten.
In solchen Phasen ist es wichtig, dass Familien schnell und unkompliziert Unterstützung durch erfahrene Fachkräfte erhalten, um seelische Belastungen aufzufangen und Eskalationen, Rückzug oder Konflikte zu vermeiden.
Begleitung und Entlastung in belastenden Phasen
Unsere Dianiño Diabetes-Nannies stehen betroffenen Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in diesen Situationen zur Seite. Sie nehmen sich Zeit für Gespräche, hören zu, helfen beim Einordnen von Gefühlen und unterstützen dabei, Sorgen, Ängste oder Widerstände auszusprechen. Sie helfen Kindern und Jugendlichen, die Erkrankung besser zu verstehen, einzuordnen und in ihr Leben zu integrieren.
Gleichzeitig beziehen sie Eltern und Geschwister mit ein, um ein verständnisvolles und unterstützendes Umfeld zu schaffen. So tragen sie dazu bei, dass sich Kinder mit ihrer Erkrankung nicht allein fühlen und der Umgang mit Diabetes für alle Beteiligten leichter, stabiler und tragfähiger wird.
Hilfsbeispiel
Florian hatte bereits vor der Diagnose Diabetes Typ 1 mit erheblichen Belastungen in seiner Familiensituation zu kämpfen. Die Trennung seiner Eltern und das Leben in einer Patchworkfamilie führten dazu, dass er häufig zwischen zwei Haushalten wechseln musste. In der neuen Familie seines Vaters fühlte er sich nicht angenommen und als Außenseiter, was seine bereits bestehende depressive Verstimmung weiter verstärkte.
Die Diagnose Diabetes Typ 1 stellte für Florian eine zusätzliche Belastung dar. Es fiel ihm schwer, die Erkrankung zu akzeptieren und sich auf die damit verbundenen Veränderungen einzulassen. Die bestehenden familiären Konflikte und Unsicherheiten verstärkten diese Schwierigkeiten zusätzlich. In dieser Situation war eine intensive ambulante Begleitung notwendig.
Eine Dianiño Diabetes-Nanny begleitete daraufhin beide Familien. Sie unterstützte die Beteiligten dabei, die Auswirkungen der Erkrankung besser zu verstehen, miteinander ins Gespräch zu kommen und den Umgang mit der neuen Situation zu finden. Mit fachlicher Kompetenz und Einfühlungsvermögen half sie, die Bedürfnisse von Florian sichtbar zu machen und die Familienmitglieder für seine Situation zu sensibilisieren. Gemeinsam wurde daran gearbeitet, Konflikte zu entschärfen und Florians Platz innerhalb der Patchworkfamilie seines Vaters zu festigen.
Diese Begleitung wirkte sich sowohl auf die Stabilisierung der Diabetestherapie als auch auf Florians seelisches Befinden positiv aus. Er erlebte erstmals, dass seine Situation verstanden wurde und er sich angenommen und unterstützt fühlen durfte.
Was unterstützte Familien sagen …
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.. unser Sohn Tom hat seine Fröhlichkeit und Unternehmungslust nicht zuletzt dank Ihnen, liebe Nanny, wiedergewonnen
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Ich habe immer gedacht, wir sind Einzelkämpfer und müssen mit all unseren Problemen alleine zurechtkommen. Unsere Diabetes-Nanny hat uns gezeigt, dass wir als Team gemeinsam einfach mehr schaffen können. Seitdem geht es uns als Familie besser.
Gemeinsam Hand in Hand ♥
Unsere Diabetes-Nannies begleiten Kinder, Jugendliche und ihre Familien mit Fachwissen, Erfahrung und Einfühlungsvermögen dabei, akute Belastungssituationen zu bewältigen und wieder Sicherheit im Umgang mit dem Diabetes zu gewinnen.
Betreuende Diabetes-Teams können diese Unterstützung schnell und unkompliziert bei uns anfragen.
