Die Stiftung Dianiño hilft Kindern und Jugendlichen mit Diabetes in ganz Deutschland extrem schnell und kostenlos – mit großem Erfolg!
Wir kümmern uns aktiv um erkrankte Kinder und die betroffenen Familien, wenn diese sich ratlos, überfordert und alleine fühlen. Unsere Hilfe ist sehr wichtig, weil dadurch häufig weiteres Leid verhindert werden kann. Deshalb wird Dianiño nicht selten von Ärzten und Kinderkliniken als „Feuerwehr“ oder „Rettungsanker“ gesehen, um durch schnelle Hilfseinsätze Schlimmeres zu verhindern.
Insbesondere helfen wir bei:
• Ablehnung, Ausgrenzung und Unsicherheit in Kindergärten und Schulen
• Hilflosigkeit und Angst zu Hause nach der Diagnose
• Problemen und Notfällen im häuslichen Umfeld
• Schnelle Hilfe zur Vermeidung von Folgeschäden und vieles mehr
Erfolgsbilanz Stiftung Dianiño im Jahr 2011:
277 Dianiño Nannies deutschlandweit einsatzbereit
208 hilfsbedürftige Kinder betreut
800 Einsätze bei erkrankten Kindern
1.200 Stunden betroffenen Familien zur Seite gestanden
15.000 Kilometer von Dianiño Nannies zurückgelegt um zu helfen
Wie wichtig unsere Hilfe ist, zeigt die Steigerung der Einsatzzahlen. Während wir im Gründungsjahr knapp 50 Kindern helfen konnten, sind es 2011 mehr als fünfmal so viele gewesen. Diese Entwicklung stimmt uns glücklich, aber dennoch: Wir gehen davon aus, aktuell ca. 10 Prozent der Bedarfsfälle in Deutschland erfüllen zu können.
Dies spornt uns an, unsere Hilfeleistungen noch weiter auszubauen.
23.April 2011 | 15.00 Uhr, schriftliche Hilfsanfrage eines Kinderdiabetologen |
23.April 2011 | 15.45 Uhr telefonische Absprache des Einsatzes mit dem Kinderarzt |
24.April 2011 | 09.00 Uhr telefonische Einsatzabsprache mit Dianiño Diabetes-Nanny |
02. Mai 2011 | Einsatzbeginn für Dianiño Diabetes-Nanny am Tag der Krankenhausentlassung des Kindes |
02.Juni 2011 | Einsatzende nach 13 Tagen Hilfsunterstützung |
Liebe Frau Pfaff, ich möchte mich recht herzlich bedanken, dass Schwester Elke zu uns nach Hause kommen durfte, um meinen Sohn Michael (Name geändert) zu betreuen und mich in die notwendige Versorgung einzuweisen. Schwester Elke ist für mich noch heute Tag und Nacht erreichbar. Ich bin ihr sehr dankbar, mir bei der Betreuung meines Kindes fürsorglich und hilfreich zur Seite zu stehen. Ich kann mit allen meinen anstehenden Fragen zu ihr kommen, die sie stets fachlich verständnisvoll beantwortet. Wir sind sehr gut bei ihr aufgehoben.
Ohne Schwester Elke hätten wir alles nicht so gut geschafft.
Nochmals vielen, vielen Dank für Ihre Hilfe
Lucas (Name geändert) ist 3 ½ Jahre alt und sehr schüchtern. Er hat wenige Kontakte im Kindergarten und hat seinen Diabetes während der Eingewöhnungszeit im Kindergarten bekommen.
Der Wunsch der Eltern war, dass die anderen Kinder wissen, warum Lucas in Kindergarten BZ-Messungen bekommt.
Ich habe mit der Handpuppe Nils den Kindern die Krankheit erklärt, „Diabe-Tiger“- Geschichten vorgelesen, Blutzuckermessungen bei den mutigen Kindern gemacht.
Lucas war ganz stolz darauf, dass er Nils kannte und auch, dass er so mutig ist und sich oft in den Finger piekst. Er zeigte auch seine Insulinpumpe und erklärte einzelnen Kindern, wo man an den Fingern stechen darf und wo nicht.
Oskars Mutter wird über Nacht von ihrem Mann verlassen, er setzt sich unbekannt ins Ausland ab. Sie bleibt zurück mit 4 Kindern, einem Pflegekind und einem enormen Schuldenberg. Die Mutter meldet sich bei sämtlichen möglichen Versicherungen ab, um mit den so ersparten Beiträgen die immer größer werdenden Schuldenlöcher zu stopfen. Die ärztliche Betreuung und medizinische Versorgung des zuckerkranken 9-jährigen Oskars mit den lebensnotwendigen Hilfsmitteln und dem Insulin ist nicht mehr vorhanden. Ein Elternpaar aus einer Elterninitiative hilft im Auftrag unserer Stiftung Dianiño der alleine gelassenen, erschöpften und überforderten Mutter und ihren Kindern. In vielen Besuchen in der Familie und durch vielzählige Gespräche – wie z.B. mit der betreuenden Kinderärztin, der Apotheke, Sozial- und Jugendämtern – kann die akute Situation entschärft werden.